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der Gemeinde Ahausen - Eversen. 

Ahausen/Eversen ist eine Gemeinde im Landkreis Rotenburg in Niedersachsen. Sie liegt südwestlich der Kreisstadt Rotenburg und ist Teil der Samtgemeinde Sottrum. Durch die Gemeinde fließt der Fluss Wümme und der Bach Aue.

Seit 1974 gehört der Ortsteil Eversen zur Gemeinde Ahausen.

Wir haben hier für Sie nachfolgend verschiedene Informationen aus unterschiedlichen Bereichen unserer Gemeinde zusammengetragen.

Das Gemeindebüro befindet sich in 27367 Ahausen in der Hauptstraße 9, Ecke Im Specken. Telefon: 04269 5358. Fax: 04269 105569.

Öffnungszeiten: Montags und donnerstags von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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Ahausen und Eversen

Die Gemeinde Ahausen besteht aus den Ortsteilen Ahausen und Eversen

  • Einwohner um 1.865

  • Fläche 34,48 km²

Die Gemeinde Ahausen ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Sottrum, aber weiterhin selbständig. Die Samtgemeinde Sottrum erfüllt für Ahausen ebenso wie für alle anderen Mitgliedsgemeinden die in § 98 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes genannten Aufgaben.

Ahausen liegt jeweils etwa zehn Kilometer von Sottrum und von der Kreisstadt Rotenburg (Wümme) entfernt. Die Stadt Verden (Aller) ist über die B 215 in einer Entfernung von circa 25 Kilometern zu erreichen. Die Bundesautobahnen A 1 (Auffahrt Sottrum) und A 27 (Auffahrt Verden-Nord) verbinden Ahausen mit den Großstädten Bremen und Hamburg sowie Hannover.

Die Gemeinde Ahausen verfügt über zahlreiche Waldflächen, mehr als 26 % der Gesamtfläche ist bewaldet. Ahausen hat weitere ideale Freizeitangebote: Die Ahauser Mühle, das Wümmegebiet mit zahlreichen Wanderwegen, den Wolfsgrund in Eversen mit einem ausgedehnten Heidegebiet u.a. Naturschönheiten.

Bedeutsam ist in Ahausen immer noch die Landwirtschaft. Zudem gibt es hier verschiedene Handwerker- und Gewerbebetriebe.

Link zur Samtgemeinde Sottrum

 

Geschichte    wappen

Die Ortschaft Ahausen wurde urkundlich erstmals im Jahre 1220 als Ouhusen erwähnt. Über Auhusen und Ahusen entwickelte sich dann der Ortsname hin zu Ahausen (um 1700).

Der Ort wuchs und entwickelte sich, wurde aber im 30jährigen Krieg fast vollständig zerstört. Zeugnisse dieses Krieges sind noch heute auf der Bünte zu sehen. Die dort befindlichen Hügel entstanden durch Schanzarbeiten der schwedischen Truppen.

1832 vernichtete ein verheerendes Feuer viele Ahauser Höfe, die sehr nahe beieinander standen. Um die Siedlung zu entzerren, ließen sich einige Ahauser weiter im Süd-Westen nieder, so dass der Ortsteil "Bockel" entstand.

Zwischen 1910 und 1912 siedelten sich Bürger Auf dem Adel und Auf der Bünte an und gründeten hier neue Ortsteile.

Am Pfingstmontag 1933 wurde das Dorf wiederum Opfer eines großen Brandes. Viele Häuser mit Reetdächern brannten nieder. Der Brand wurde mit vielen Einzelheiten von einer Magd - der "Gret von Ahausen" - vorausgesagt.

Das nahe Ende des Zweiten Weltkriegs brachte wiederum Zerstörung und Leid über den Ort. Bei Angriffen im April 1945 wurden zahlreiche Häuser zerstört.

Nach dem Kriege musste Ahausen zahlreiche Flüchtlinge aufnehmen; viele von ihnen sind hier sesshaft geworden. Dank reger Bautätigkeit und der Erschließung verschiedener Neubaugebiete wuchs Ahausen zu seiner heutigen Größe.

1974 wurde Ahausen Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Sottrum. Im selben Jahr wurde Eversen Ortsteil von Ahausen.

Urkundlich belegt ist Eversen seit etwa 1570, aber schon vorher gab es hier verschiedene Siedlungsstätten. Landschaftlich ist Eversen durch das Naturschutzgebiet "Wolfsgrund" geprägt und privilegiert.

Link zur Samtgemeinde Sottrum 

Bürgermeister und Gemeinderat      wappen

 

Dr. Claus Kock
Bürgermeister

Hauptstr. 25
27367 Ahausen
Tel.: 04269 - 105775

Stellvertreter:

stellv. Bürgermeisterin Corinna Ader-Schumann 
stellv. Bürgermeisterin Gerda Hollmann

Allg. Verwaltungsvertreter Jörg Küsel

Gemeinderat:

CDU

Henke, Rainer
Hogrefe Maic
Hollmann, Gerda
Dr. Kock, Claus
Küsel, Jörg
Mahnken, Olaf

SPD

Ader-Schumann, Corinna
Gundlach, Birgit

POP

Abel, Robert
Behrmann, Heiko

Bündnis 90-Grünen

Grieger, Dirk



Tourismus

Sehenswürdigkeiten

Marienkirche
- 1848 im klassizistischen Rundbogenstil erbaut mit älterem Turm und Orgel von Johann Hinrich Röwer aus dem Jahre 1864, Innenbesichtigung der Kirche von 10 bis 18 Uhr zwischen Ostern und Erntedank möglich.

Ahauser Mühle
- idyllisch am ca. 3 ha großem Teich gelegenes Ensemble mit niedersächsischem Hallenhaus, Wassermühlengebäude, Speicher, Kontor, Scheunen, Stallungen, Ausspann, Taubenhaus, 1694 erstmals erwähnt, Stromproduktion seit 1919, beliebtes Ausflugsziel, Außenbesichtigung möglich.

Sanderburg
- architektonisch interessantes Wochenendhaus an der Wümmeniederung

Kulturhof
- Niedersächsisches Hallenhaus Meyers-Lohmann, Hier trifft sich regelmäßig der „Ahauser Singkreis“ –ASK -
www.kulturhof-ahausen.de

Wolfsgrund
- größte, zusammenhängende Heidefläche außerhalb der Lüneburger Heide im Ortsteil Eversen auf eiszeitlichen Beckenranddünen mit interessanten, standorttypischen Pflanzen und Tieren.

Landschaftsgarten
- Kleiner Landschaftspark auf eiszeitlicher Beckenranddüne - ganzjährig nach telefonischer Vereinbarung zu besichtigen. Vorgarten jederzeit frei zugänglich. Die Anlage ist in wesentlichen Teilen barrierefrei. Parkmöglichkeit beim Garten. Kinder willkommen. Hunde mit Leine gestattet.
Mehr: www.Wohn-Landschaftsgarten.de

Wandern

Ahausen und Eversen zeichnen sich durch reizvolle, unterschiedliche Landschaften aus. Ein Großteil ihrer Fläche ist von Laub- und Nadelwäldern bedeckt - die Gemeinde ist die waldreichste im Landkreises Rotenburg (Wümme). Seit ihrer Gründung hat sie ihren ländlichen Charakter bewahrt. Neben der verträumt im Grünen liegenden Ahauser Mühle an dem zum idyllischen Mühlenteich aufgestauten Ahauser Bach finden sich in beiden Ortsteilen Fachwerkgebäude, die den bäuerlichen Charakter vergangener Zeiten bewahren.

Wer die vielfach beschriebene, unendliche Weite norddeutscher Landschaft liebt, dem sei die ruhige Wümmeniederung bei Ahausen empfohlen. Liebhaber der Heide finden im Naturschutzgebiet Wolfsgrund am Südrand Eversens das, was in anderen Heideflächen durch Besucherandrang oft verloren ging: Stille. Die Sandheide an einem bis heute intakten Heidebach mit ihren weiträumigen offenen Flächen am Fuße eines mächtigen Geestrückens ist ein echter Insider-Tipp.

Durch die Gemarkung Ahausen führen zwei bemerkenswert schöne Nordpfade. Eine Wanderung lohnt sich unbedingt!

Nordpfad Wolfsgrund (5,2 km)
Nordpfad Wümmeniederung (32,3 km)

Hier können Sie unsere Wanderwegvorschläge runterladen:

  1 Vom Wolfsgrund über den Everser Bach zur Birkenhöhe und ins Dorf(4,4 km)
  2 Von der Ahauser Mühle durch Wald und Wümmewiesen (6,8 km)
  3 Ein Spaziergang entlang des Ahauser Baches (7,1 km)
  4 Rund um das Everser Horn – eine Rollstuhl gerechte Wanderung (8,1 km)
  5 Rund ums Everser Horn, am Everser Bach und durch den Wolfsgrund (8,2 km)
  6 Von der Ahauser Mühle zum Westermoor (8,5 km)
  7 Zur Kreisgrenze Rotenburg/Wümme (9,0 km)
  8 Von der Ahauser Mühle nach Hellwege und zurück (9,3 km)
  9 Vom Wolfsgrund ins „Bergland“ zu Hinnenberg und Birkenhöhe (9,7 km)
10 Durch Holtumer Moor und Spanger Holz zum Heidkrug(11,9 km)
11 Über die Kreisgrenze rund um das Holtumer Moor (11,9 km)
12 Zwischen den Ortsteilen (13,4 km)
13 In die Wümmewiesen und zur Ahe (14,2 km)
14 Durch das Gebiet der Ahauser Geest (16,6 km)

 

Fahrradtour rund um die Gemeinde

Hier können Sie unsere Fahrradtourvorschläge runterladen:

1 Rund um Ahausen - dem Klimawandel vergangener Zeiten auf der Spur (28 km)

   

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Termine  

   
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